Die heilige Messe im überlieferten lateinischen tridentinischen
römischen Ritus im Bistum Speyer

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Introibo ad altare Dei - Zum Altare Gotttes will ich treten

Zum Altare Gotttes will ich treten - Die Messe in ihren Riten erklärt

Wunderbare Einführung in den Ritus der hl. Messe von P. M. Ramm FSSP

 

Einleitung

Man sagt, manchmal müsse man etwas Wertvolles zuerst verlieren, um es dann wiederfinden und in seinem vollen Wert erkennen zu können. Ähnlich scheint es dem klassischen römischen, Messritus ergangen zu sein, der für kurze Zeit kaum mehr zu existieren schien, heute aber von vielen Katholiken ganz neu entdeckt wird. In ihrer überlieferten Liturgie besitzt die Kirche unschätzbare Reichtümer. Über Jahrhunderte hinweg hat sie die gesamte Kultur des Abendlandes geprägt.

Die folgende Messerklärung erhebt keineswegs den Anspruch einer liturgiewissenschaftlichen Abhandlung. Ihr Anliegen ist es, in möglichst einfachen und leicht verständlichen Worten die Abläufe und Riten der heiligen Messe zu erläutern, um den Sinn für ihre zeitlose Schönheit und ihren geistlichen Gehalt zu wecken. Sie möge dem Leser ein Ansporn sein, selbst den Schatz zu heben und immer tiefer einzudringen in den unergründlichen Reichtum der katholischen Tradition.

Liebe setzt Erkenntnis voraus, denn wie sollte man lieben, was man nicht kennt? Auch die heilige Messe muss man zu allererst ein klein wenig kennen, um sie lieben zu lernen. Wer aber begonnen hat, sie zu lieben, wird diese Liebe dadurch nähren, dass er sich um ein immer tieferes Verständnis der gottesdienstlichen Riten bemüht. Je besser man sie kennt, desto leichter und fruchtbarer kann man sie innerlich mitvollziehen.

Hintergrund

Seit der ersten Auflage dieses Büchleins im Jahr 2005 hat sich manches ereignet.

Vor allem das Motu Proprio 'Summorum Pontificum' Papst Benedikts XVI. vom 7. Juli 2007 erfüllt uns mit großer Dankbarkeit.

Diese Initiative des Papstes war notwendig, denn obgleich die überlieferte Form des römischen Ritus rechtlich niemals abgeschafft war und obwohl schon 1988 Papst Johannes-Paul II. in seinem Apostolischen Schreiben ‚Ecclesia Dei’ alle Bischöfe eindringlich aufgerufen hat, den Gläubigen „weitherzig und großzügig" den Zugang zur überlieferten Liturgie zu ermöglichen, war die Handhabung in der Praxis doch sehr restriktiv.

Um fortan aber jeden Zweifel an ihrer Rechtmäßigkeit zu beheben, hat Papst Benedikt XVI. die Liturgie nach den 1962 vom sel. Papst Johannes XIII. promulgierten liturgischen Büchern zur ‚außerordentlichen Form des römischen Ritus’ erklärt, die sich wieder der gebotenen Ehre erfreuen soll und die jeder katholische Priester ohne weiteres erlernen und zelebrieren darf.

Dabei weißt der Papst mit Recht darauf hin, dass das Interesse an der Außerordentlichen Liturgie sich nicht nur auf die ältere Generation beschränkt, sondern dass auch „junge Menschen diese liturgische Form entdecken, sich von ihr angezogen fühlen und hier eine ihnen besonders gemäße Form der Begegnung mit dem Mysterium der heiligen Eucharistie finden" (Begleitbrief an die Bischöfe).

  letzte Aktualisierung: 01.04.2011